Publikation „Digitalisierung: Kunst und Kultur 2.0“ des Deutschen Kulturrats

Die Debatte um eine Modernisierung des Urheberrechts wird im Lichte der voranschreitenden Digitalisierung und Nutzung des Internets aktuell intensiv geführt. Mit einer umfassenden Publikation hat es sich der Deutsche Kulturrat zur Aufgabe gemacht, eine Brücke zwischen der, nach Ansicht des Kulturrats sich bislang gegenüberstehenden, Netzpolitik auf der einen und Kulturpolitik auf der anderen Seite zu schlagen. Die Publikation "Digitalisierung: Kunst und Kultur 2.0" (ACHTUNG pdf, 932 KB), die sich mit unterschiedlichen Facetten der Auswirkungen der Digitalisierung auf Kunst und Kultur befasst, steht zum kostenlosen Download bereit.

Die Debatte um eine Modernisierung des Urheberrechts wird im Lichte der voranschreitenden Digitalisierung und Nutzung des Internets aktuell intensiv geführt.

Mit einer umfassenden Publikation hat es sich der Deutsche Kulturrat zur Aufgabe gemacht, eine Brücke zwischen der, nach Ansicht des Kulturrats sich bislang gegenüberstehenden, Netzpolitik auf der einen und Kulturpolitik auf der anderen Seite zu schlagen.

Gleichzeitig konstatiert der Verband in einem begleitendem Schreiben:

Während Teile der Politik die Interessen der Künstler durch inakzeptable Vorschläge zugunsten unterstellter Wünsche von Internetnutzern über Bord werfen, setzen sich Künstlerverbände für die Verbesserung der Rahmenbedingungen von Kunst- und Kulturschaffenden im Internet ein.

Die Sicherung der Rechte der Urheber in der digitalen Welt sei „keineswegs von gestern“, sondern vielmehr „das zentrale Anliegen für den Deutschen Kulturrat“, denn schließlich ginge es um die Persönlichkeits- und wirtschaftlichen Rechte der Künstlerinnen und Künstler.

Die 240 Seiten starke Publikation „Digitalisierung: Kunst und Kultur 2.0“ (ACHTUNG pdf, 932 KB), die sich mit unterschiedlichen Facetten der Auswirkungen der Digitalisierung auf Kunst und Kultur befasst, steht zum kostenlosen Download bereit.

Fragen, die die Publikation beleuchtet:
Welchen Herausforderungen muss sich der Kulturbereich mit Blick auf die Digitalisierung stellen? Welche Veränderungen treten bei künstlerischen Produktionen ein? Wie sehen die neuen Verbreitungsformen von künstlerischen Inhalten aus? Was ist zu beachten, wenn aus künstlerischen Werken Content wird? Wie werden die Lebensbedingungen dieser Content-Produzenten durch das Urheberrecht gesichert? Wie gestaltet sich europäische und nationale Medienpolitik im digitalen Zeitalter? Was bedeutet der Vorschlag einer Kulturflatrate? Wie verändert sich das wissenschaftliche Publizieren durch die Digitalisierung und was wollen Wissenschaftler? Was können Verlage in Zeiten der Digitalisierung leisten?

Autorinnen und Autoren der Publikation:
Markus Beckedahl, Hans-Jürgen Blinn, Sebastian Blumenthal, Rolf Bolwin, Reinhard Brandl, Thorsten Braun, Patrick von Braunmühl, Christoph Bruch, Sabine Cofalla, Adolf Dietz, Martin Dörmann, Iris Dressler, Karl Ermert, Stefanie Ernst, Axel E. Fischer, Alvar C. Freude, Thomas Frickel, Max Fuchs, Gerd Gebhardt, Theo Geißler, Tilo Gerlach, Hubertus Gersdorf, Barbara Gessler, Dieter Gorny, Volker Grassmuck, Barbara Haack, Harald Heker, Annemarie Helmer-Heichele, Ansgar Heveling, Ruth Hieronymi, Manuel Höferlin, Christian Höppner, Jeanette Hoffmann, Thomas Jarzombek, Johannes Kahrs, Hartmut Karmeier, Lars Klingbeil, Eckhard Kloos, Jens Koeppen, Henning Krause, Harald Lemke, Ferdinand Melichar, Christine M. Merkel, Verena Metze-Mangold, Achim von Michel, Oliver Moldenhauer, Annette Mühlberg, Konstantin von Notz, Wolf Osthaus, Hans-Joachim Otto, Aydan Özoguz, Doris Pack, Padeluun, Oliver Passek, Gerhard Pfennig, Wolf-Dieter Ring, Tabea Rössner, Pascal Rogard, Bernhard Rohleder, Georg Ruppelt, Peter Schabe, Gabriele Schulz, Jimmy Schulz, Wolfgang Schulz, Lothar Schröder, Nicole Simon, Petra Sitte, Alexander Skipis, Malte Spitz, Christian Sprang, Robert Staats, Grietje Staffelt, Peter Tauber, Cornelia Tausch, Imre Török, Georgia Tornow, Helga Trüpel, Halina Wawzyniak, Christof Weinhardt, Walter Werner, Olaf Zimmermann, Peter Zombik, Brigitte Zypries