Suchen und Wissen: Nominierungen für SuMa e.V.-Award gesucht

Für einen mit 3.000 € dotierten Preis sucht der SuMa e.V. bis zum 31. August 2011 noch Nominierungen, die zur globalen Wissensallmende beitragen und "ein Zeichen setzen gegen Monokulturen im Netz infolge der zunehmende Vereinnahmung des Internet durch globale Online-Konzerne".

Für einen mit 3.000 € dotierten Preis sucht der SuMa e.V. bis zum 31. August 2011 noch Nominierungen, die zur globalen Wissensallmende beitragen und „ein Zeichen setzen gegen Monokulturen im Netz infolge der zunehmende Vereinnahmung des Internet durch globale Online-Konzerne“.

Der SUMA e.V. hat viele Suchmaschinen als Mitglieder. Er möchte den freien Wissenszugang fördern und vergibt einmal im Jahr Preise an Projekte, welche die Erschließung des bereits im Netz vorhandenen Wissens ermöglichen, Sachverhalte anschaulich erklären oder den Gedanken des freien Wissen fördern. Die vielfältigen deutschen Open Data-Projekte scheinen also sehr geeignet. Preisträger des letzten Jahres waren z.B. die „OpenGovernment Suchmaschine“ „NewsClub im Bundestag“ und die Satire „Google Home View“ von Martin Sonneborn („Heute Show“).

Verliehen wird der Preis dann am 28. September beim vereinseigenen Kongress zum Thema „Wie kann man im Internet Geld verdienen?“. Aus der Ankündigung:

„Think global, act local“, trifft dieser Satz eigentlich auch für internetbasierte Geschäftsideen aus Deutschland zu? Fest steht: das große Geld machen andere, vor allem in Übersee. Die deutsche Diskussion, so scheint es, wird mehr von Risiken und Ängsten, weniger von den Chancen dominiert.

Wir fragen: Wie steht der Standort Deutschland im Internet da? Was sind seine Stärken, seine Schwächen? Ist die besonders heftige Diskussion über Open Source, Datenschutz und Privacy eine Chance oder Risiko? Was tut die Politik? Was könnte sie tun? Und: Gibt es eine Win-Win-Situation für die Wissensgesellschaft, freien Wissenszugang und Geschäftsmodelle. Kann es gelingen, „saubere Geschäftsmodelle“ zu entwickeln? Oder ist die Gefahr durch illegale oder graue Anbieter ein Kernproblem?

Bei der Gelegenheit sei auch noch einmal an die Open Knowledge Conference am 30.06-01.07.2011 in Berlin erinnert, für die es nur noch wenige Tickets gibt. Im Vorfeld finden zudem Hackdays statt, bei denen man an konkreten Projekten mitarbeiten kann. Das hochkarätige Programm findet ihr hier.