NRW Grüne laden ein zur DENKFABRIK

Der Landesverband der Grünen in NRW plant, am 15. Oktober 2011 in Bonn unter dem Titel DENKFABRIK eine interessante Veranstaltung durchzuführen. Hier findet ihr alle Infos und Anmeldemöglichkeiten zu der Veranstaltung: http://gruene-denkfabrik.de/. Die Konferenz wird, wie bereits das politcamp vor wenigen Wochen, ebenfalls im „World Conference Center“ in Bonn, also dem ehemaligen Bundestag, stattfinden. Derzeit sind die Planungen für die WORKSHOPS im vollen Gange. Weitere Vorschläge können eingereicht werden.

Der Landesverband der Grünen in NRW  plant, am 15. Oktober 2011 in Bonn unter dem Titel DENKFABRIK eine interessante Veranstaltung durchzuführen. Die Konferenz wird, wie bereits das politcamp vor wenigen Wochen, ebenfalls  im „World Conference Center“ in Bonn, also dem ehemaligen Bundestag, stattfinden.

Derzeit sind die Planungen für die WORKSHOPS im vollen Gange. Unter den bisher angebotenen Workshops finden sich bislang zwei aus dem Bereich Medien- Demokratie- und und Netzpolitik:

Der von Matthi Bolte angebotene Workshop „Ja, sind wir schon alle drin, oder was?“ setzt sich mit dem Internet als Sozialraum auseinander und stellt die Frage, wie man der Vision vom „Netz für alle“ näherkommen kann. Hier sollen folgende Fragen diskutiert werden:

  • Wie schaffen wir es, dass alle Generationen im Netz vertreten sind? Speziell: Was sind die besonderen Bedürfnisse der drastisch unterrepräsentierten älteren Menschen?
  • Was machen wir mit Kindern und Jugendlichen? Wie erfahren sie schon früh die Freiheit des Internets und wovor müssen sie (und vor allem: wie?) geschützt werden?
  • Wie bekommen wir alle Bildungsschichten gleichermaßen ans Netz?
  • Und zuletzt: Ist unsere Debatte nicht viel zu akademisch und vom hohen Ross? Gibt es eine „gute“ Internetnutzung, die wir für alle Menschen wollen?

Der von Stefan Bölts angebotene Workshop „Zwischen Online-Petition und temporärer Peergroup – wie sehen politische Entscheidungsprozesse von morgen aus?“ setzt sich mit Fragen rund um die Themen Beteiligung und Delegation auseinander. So werden im Vorfeld des Workshops die Fragen zur Diskussion gestellt, ob nach Vereinen, Gewerkschaften und Kirchen nun auch Parteien „Auslaufmodelle von gestern“ seien, wie sich die Demokratie in Zukunft organisieren wird und ob Parlamente durch Volksentscheide abgelöst werden?

Weitere Fragen, die im Zuge des Workshops beantwortet werden sollen, lauten:

  • Überschaubar, keine Widerstände, keine langfristigen Verpflichtungen… Sind temporäre BürgerInnenInitiativen und spontane FlashMobs wirklich das gelbe vom Ei – oder braucht die Postmoderne der Individualisten eine Kurskorrektur zum nachhaltigen Gemeinwohl?
  • Alles nur noch online? Wo liegen die Chancen digitaler Mitbestimmungen? Wo liegen die Gefahren gesellschaftlicher Ausgrenzung?

Neben diesen beiden gibt es bereits zahlreiche andere Workshops, bei denen es sich lohnt, einmal genauer hinzuschauen, unter anderem einen, der sich mit den „Möglichkeiten der Förderung von Kontakten zu den in einer Umbruchsituation befindlichen arabischen Ländern“ beschäftigt.

Neben den bisher angebotenen Workshops können noch bis zum 4. September 2011 eigene Vorschläge für Workshops eingereicht werden. Die Anmeldung zu den Workshops sollte dann ab Mitte September erfolgen.